Gerechtigkeit

Justitia»Aber Täter wissen doch um das Unrecht dessen, was sie tun. Das betrifft sowohl die Befehlsgeber, als auch die zum Teil willfährigen Befehlsempfänger.«

Ich denke, dass es die absolute Gerechtigkeit gibt. Jetzt und zu allen Zeiten. Diese Gerechtigkeit liegt in den Gedanken, Gefühlen und deshalb in den Wahrnehmungen jedes einzelnen Menschen. Aber sie wird gewissermaßen nicht benutzt. Selberdenken heisst ja nicht, dass man irgendwelches Zeug, gelernt, ererbt oder erworben, denkt. Selber denken ist viel mehr. Es ist Schöpfung, denn die Welt und alle Ereignisse, die ein Individuum erlebt, wird selbständig durch die Gedanken und Gefühle, die Vorstellungen und Absichten, generiert. Es ist die pure Dichtung.

Wer kein Verbrechen oder andere Ungerechtigkeiten »denkt«, in dem Fall befürchtet, dem kann es nicht passieren. Das ist das universelle Gesetz der Anziehung, das vor allem Abraham, gechannelt durch Esther Hicks, erklärt. Es handelt sich also nicht um den biblischen Abraham. Wer pausenlos den sprichwörtlichen Teufel an die Wand malt, wird das Befürchtete früher oder später erleben. Das ist die Gerechtigkeit, die nebenbei gesagt, auch schon im Neuen Testament beschrieben wird: »Der Himmel regnet über Gerechte und Ungerechte.«

Wer sich als Opfer fühlt, ohnmächtig anderen Menschen ausgeliefert, wird unweigerlich Täter anziehen. Opfer, die Passiven, wie Täter, die Agressiven, reagieren unbewusst auf ihre Ängste und es ist für beide Seiten gleichermaßen schwer, diese Automatismen zu durchbrechen, denn Beide denken ja, dass die Welt so ist und dass das DIE Realität sei. Es sind die beiden Seiten einer Münze. Eigentlich ist das bekannt, aber scheinbar erkennen Viele nicht den Mechanismus bei sich selber. Wer Gerechtigkeit will, muss sich diese also selber geben. Er muss wissen, was er denkt, fühlt und deshalb wahrnimmt. Das ist Selbsterkenntnis – sozusagen ein geistiger Hochleistungssport.

Übrigens: Oft hat Justitia die Augen verbunden. Sie ist deshalb nicht blind, sondern sie gibt sozusagen "unbesehen" jedem das Seine (aufgrund seiner Gedanken, Gefühle, etc.).


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The ability to imagine what you are wanting, rather than only observing what-is, is what takes you beyond. You are a physical being, but you are much more.

Abraham